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Mai 2018


 Weiterhin Probleme mit begasten Containern

 

Container, vor allem Importcontainer, sollten erst nach einer Gefährdungsbeurteilung und Freigabe geöffnet werden. Nur so lassen Sie Gesundheitsschäden durch begaste Container vermeiden. Dazu sollten in allen Häfen standardisierte Prüfverfahren für begaste Container eingeführt werden. Das fordert die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA). Sie hat in einer Studie die Praxis beim Umgang mit begasten Containern untersucht und dabei erhebliche Mängel aufgedeckt:  

  •  Die Kennzeichnung als „Begaster Container“ fehlt in der Mehrzahl der Fälle.
  •  Gefährdungsbeurteilung fehlt.
  •  Unternehmen halten Ihre Mitarbeiter nicht dazu an, die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen beim Öffnen und Entladen der Container einzuhalten.
  • Es sind keine sicheren Prozesse definiert, mit denen geprüft wird, ob die Luftqualität im Container gut ist.
  •  Es fehlt ein Überblick über Gesundheitsschäden als Folge der Arbeit in und an begasten Containern.

Die EU-OSHA mahnt deshalb, die Vorschriften zur Kennzeichnung begaster Container konsequent durchsetzen sowie Standardverfahren für die Entgasung (Luftaustausch) und die Lüftung begaster Container erarbeiten und umsetzen. Unternehmen sollten die Gefährdungsbeurteilung ernst nehmen und ihre Mitarbeiter besser schulen  und Leitlinien zu persönlicher Schutzausrüstung und Gefährdungsbeurteilung verbreiten.

Link zur Studie:

file:///C:/Users/Home/Downloads/OSH%20on%20fumigated%20containers%20in%20ports.pdfFebruar 2018 wird die neue Version verfügbar sein. Folgendes hat sich geändert:

          


 Neue Aufgaben für Verantwortliche im Arbeits- und Gesundheitsschutz

 

Rund 620.000 Sicherheitsbeauftragte sind in deutschen Unternehmen aktiv. Weil sich die Arbeitswelt in einem großen Umbruch befindet, werden sich auch ihre Aufgaben und Zuständigkeiten weiter entwickeln. Der Vorsitzende des Verbands für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V. (VDSI), Rainer von Kiparski, hat kürzlich gefordert: Aus Sicherheitsbeauftragten in deutschen Unternehmen sollten „Beauftragte für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ werden. Fachkräfte für Arbeitssicherheit sollten zu Environment, Health & Safety Manager (EHS-Managern) werden.
Damit wären sie nicht nur für Arbeitssicherheit zuständig, sondern auch für Belange des Gesundheitsschutzes, wie z. B. das Betriebliche Gesundheitsmanagement.  Gerade in kleinen Unternehmen, die von Fachkraft oder Betriebsarzt oft nur einmal im Jahr besucht werden, sei es wichtig, dass sie kompetente Ansprechpartner vor Ort haben, die sie über Neuigkeiten oder Probleme aufklären können. Auch die rund 73.000 Fachkräfte für Arbeitssicherheit will der VDSI mit zusätzlichen Kompetenzen ausstatten, etwa durch Qualifizierungen in Fragen des Umweltschutzes. Nach internationalem Vorbild der EHS-Manager sollen Fachkräfte für Arbeitssicherheit den Unternehmer in Zukunft ganzheitlich beraten – im Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie zu Fragen der Arbeitssicherheit.  Während früher vorwiegend Arbeitsplätze oder Maschinen sicher gemacht werden mussten, müssen Berater heute im Idealfall Datenschutz- und Softwarekenntnisse haben. Hier werden völlig neue Methoden und Verfahren notwendig sein, betont der Verbands-Chef.

         


 Änderungen bei Tunnelbeschränkungen für Gefahrgut

 

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) BMVI hat kürzlich die Regelungen  zur „Beschränkung der Nutzung von Straßentunneln gemäß ADR“ aktualisiert.

Danach wird nicht mehr als Tunnelkategorie B geführt:

 

  • Berlin: BAB A 113, km 10,193 bis 10,493, Bezirk Treptow-Köpenick, Gemarkung Glienecke,
  • Berlin: BAB A 113, km 11,183 bis 12,083, Bezirk Treptow-Köpenick, Gemarkung Glienecke,

Neu aufgenommen in die Tunnelkategorie E:

  • Köln: Am Bahndamm, Verlängerung Trankgasse zum Konrad-Adenauer-Ufer, innerorts

Weil Gefahrgutunfälle in Straßentunneln besonders verheerende Folgen haben können, gelten seit 2007 besondere Einschränkungen für die Fahrten durch Tunnel. Dazu werden die Risiken für Straßentunnel bewertet und die einzelnen Tunnel in eine der Kategorien von A bis E eingeordnet. Tunnel der Kategorien B bis E werden gekennzeichnet.

Die Regelungen dazu sind im ADR festgehalten, zuständig für die Einstufung ist in Deutschland das BMVI.

        


 Randbegrenzung für Gefahrgutlabel: IATA lockert Vorgaben

 

Die Linien, die Gefahrgutkennzeichen begrenzen, müssen mindestens zwei Millimeter dick sein. So fordern es die Dangerous Goods Regulations (DGR) der IATA in Unterabschnitt 7.2.2.3.2 (a). Verstöße gegen diese Regelung konnten Sanktionen bis zur Ablehnung der Sendung nach sich führen.
Zum 1. Januar 2019 wird die 60. Auflage der IATA –DGR in Kraft treten. Dann soll Anforderung gestrichen werden, da sie nicht zu mehr Sicherheit im Luftverkehr beiträgt.  Im Vorgriff auf diese Regelung empfiehlt die IATA jetzt, Verstöße gegen 7.2.2.3.2 (a) IATA-DGR als „kleinere Abweichung“ zu betrachten und somit zu tolerieren.


Die  Empfehlung finden Sie in der englischsprachigen „Specification of Hazard Labels“.


((Link:  http://www.iata.org/whatwedo/cargo/dgr/Documents/hazard-label-specification-en.pdf))


Die Regelung wurde 2015 mit einer zweijährigen Übergangsfrist in die Vorschrift aufgenommen. Ziel war damals u.a. eine Harmonisierung mit den Regelungen des ADR, basierend auf einer Regelung der UN Model Regulations. Unterdessen wurde das ADR aber wiederum geändert, so dass auch dort die Vorgabe nur noch bis 30. Juni 2019 gilt.

 

        


Januar - Februar 2018


 eSDB wird auf die Version 5.0 umgestellt

 

 Ab 12. Februar 2018 wird die neue Version verfügbar sein. Folgendes hat sich geändert:

 

         - Neue Struktur und Standardsätze aus EUPhraC Version 3.0 (http://www.euphrac.eu)

         - Anpassungen an die 8. ATP, 9. ATP und 10. ATP

        - Integration der aktuellen Grenzwertlisten (IFA -> http://limitvalue.ifa.dguv.de/)

         - Gundlage für die SCHEK CLP-Einstufung und Kennzeichnung ist die der 10. ATP

 

Die neue Version kann bereits getestet werden: http://v5.esdb.eu

 

Bitte teilen Sie uns gern Ihr Feedback mit, damit eventuelle Probleme bereist in Vorfeld geklärt werden können. Bitte nutzen Sie dazu die E-Mail Adresse service@esdb.eu


 Essener Gefahrstofftage

 

Die Tagung mit begleitender Ausstellung findet am 15.-16. Mai 2018 statt mit 13 Referenten.

 

Alle Infos zu Gefahrstoff-Seminaren (auch zu REACH, GHS, CLP...) finden Sie unter https://www.hdt.de/seminare/gefahrstoffe-explosionsschutz/

 


 Artikel FFA schlägt Rekordstrafe vor

 

Wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Gefahrgutvorschriften beim Versand von Lithiumbatterien per Flugzeug will die US-amerikanische Behörde eine Strafe in Höhe von 1,1 Mio . US-Dollar verhängen.

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 1. Januar 2018: IMDG-Code, Amdt. 38-16 verbindlich

 

Zeitgleich mit dem bevorstehenden Jahreswechsel tritt der IMDG-Code in der Fassung des Amdt. 38-16 in Kraft. Gefahrgutbeförderungen mit Seeschiffen gemäß Amdt. 37-14 sind dann nicht mehr erlaubt.  

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Dezember 2017


 Liebe Kunden und Geschäftspartner,

 

das eska-Team bedankt sich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch in das Jahr 2018.

 


November 2017

 Artikel 33 der REACH VO, (EG) Nr. 1907/2006

 

Lieferanten von Erzeugnissen, die SVHC Stoffe über 0,1 % enthalten, haben eine Kommunikationspflicht ihrem Abnehmer gegenüber.
Mindestens der Name des SVHC Stoffes muss kommuniziert werden, wenn keine Informationen zur sicheren Verwendung des Erzeugnisses vorhanden sind.
Summiert sich die Menge des SVHC Stoffes in den pro Jahr hergestellten oder importierten Erzeugnisse auf mehr als 1%, muss eine Meldung an die ECHA erfolgen.

Importieren Sie Erzeugnisse und haben Fragen zur REACH Konformität Ihrer Produkte?
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!



 Lager immer, Transport nimmer

 

Kennzeichnung - Die ECHA hat in ihren Leitlinien besser klargestellt, wie die Vorschriften der CLP-Verordnung bei Beförderungen anzuwenden sind - es ist nun einfacher, mache Kennzeichnung kann entfallen. 

Weitere Informationen finden Sie hier als PDF


 Prüfsiegel für Schutzausrüstung

 

Der Markt für Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wird immer unübersichtlicher. Vor allem viele fachfremde Anbieter drängen mit Produkten auf den Markt, die nicht die erforderliche Qualität aufweisen. Und das kann im Ernstfall lebensbedrohlich sein.
Der Verband Technischer Handel (VTH) hat reagiert und ein Prüfsiegel „Zertifizierter Fachbetrieb für PSA nach VTH-Standard“ entwickelt. In diesem Jahr wurden bereits 18 Technische Händler mit dem Siegel ausgezeichnet. Das Qualitätssiegel soll Anwendern und Einkäufern helfen, sich im PSA-Markt für zuverlässige Produkte zu entscheiden.


Fahrer von kennzeichnungspflichtigen Gefahrgutfahrzeugen müssen PSA gemäß schriftlicher Weisung in Fahrzeug mitführen.  „Persönliche Schutzausrüstungen bringen nicht den erhofften Nutzen, wenn der Anwender nicht beraten und fachmännisch eingewiesen wurde“, erklärt Wolfgang Möwius, Vorsitzender der VTH-Fachgruppe „Persönliche Schutzausrüstungen“. Fachhändler und Hersteller müssen zum 21. April 2018 die neue PSA-Verordnung umsetzen. Ab diesem Zeitpunkt wird nur noch nach der neuen Verordnung zertifiziert – Produkte, die noch der „alten“ Richtlinie (Richtlinie 89/686/EGW) entsprechen, dürfen noch bis März 2019 in Verkehr gebracht werden.

 

Link: http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Thema-Arbeitsschutz/2016-04-05-EU-Verordnung-PSA-2016-425.pdf?__blob=publicationFile&v=2

 


 Transport-Verpackung richtig kennzeichnen

 

 Die europäische Chemikalienagentur ECHA hat  ihre Leitlinie zur Kennzeichnung und Verpackung gemäß CLP-Verordnung (Guidance on labelling and packaging in accordance with Regulation (EC) No 1k272/2008) in der 3. überarbeiteten Fassung veröffentlicht. Die CLP-Verordnung ist das europaweit einheitliche System für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.
In der überarbeiteten Fassung wird u.a. klarer zwischen äußerer, innerer und Einzelverpackung und deren Kennzeichnung differenziert. Die CLP-Verordnung reguliert nur solche Verpackungen, die vom Anwender genutzt werden.  Dagegen sind zusätzliche Verpackungen ("transport packing"), die zum Schutz der Produkte in den Verkaufsverpackungen während der Beförderung bzw. des Umschlags oder zur Bildung von größeren Ladeeinheiten verwendet werden, sind nicht Gegenstand der CLP-Verordnung ("... is thus outside the scope of CLP and does not require a CLP Label"). Darauf hat die IHK Schwaben in einem Rundschreiben hingewiesen.

 

Link: https://echa.europa.eu/documents/10162/23036412/clp_en.pdf/58b5dc6d-ac2a-4910-9702-e9e1f5051cc5

 


 Schecklisten für Luftverkehr 2018

 

 Die International Air Transport Association (IATA) stellt auf ihrer Website drei Checklisten mit Vorschriftenstand 2018 in Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch bereit. Mit ihrer Hilfe können Versender von Gefahrgut im Luftverkehr bereits am Abgangsort prüfen, ob ihre Sendung rechtskonform ist. Die Checklisten fassen die Regelungen für radioaktive bzw. nicht radioaktive Sendungen zusammen. Die dritte Liste enthält die Vorschriften für Trockeneis (Kohlendioxid, fest).
Die Zusammenstellungen beziehen sich auf die 59. Ausgabe der IATA-Dangerous Goods Regulations (DGR), die ab 1. Januar 2018 ohne Übergangsfrist in Kraft treten. Die Änderungen stehen auf der IATA-Website u.a. in deutscher Sprache zum Download beriet. Die komplette neue Vorschrift kann in gedruckter Form oder als Datensatz bei IATA-autorisierten Fachverlagen bezogen werden.   
Link 1: http://www.iata.org/whatwedo/cargo/dgr/Pages/download.aspx
Link 2: http://www.iata.org/whatwedo/cargo/dgr/Documents/dgr58-addendum1-de.pdf

 

August 2017


 Seminare

 

das Haus der Technik und die Volgkswagen AG bündeldn Ihre Kenntnisse und bieten gemeinsam Seminare in Wolfsburg an.

Weitere Infos erhalten Sie hier: http://www.hdt-essen.de/W-H050-09-542-7


 5. SDBtransfer IT-Workshop

12. Oktober 2017 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr in Ober-Ramstadt bei der DAW

 

Seit dem Projektende von SDBtransfer und dem letzten IT-Workshop im Oktober 2016 in Hamburg kann man feststellen, dass das Interesse in der Branche mehr und mehr zunimmt. Weitere IT-Unternehmen sind dabei die Austauschformate in ihre Software zu implementieren, oder haben dies bereits umgesetzt.

Vor diesem Hintergrund soll der Workshop auch in diesem Jahr dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch und als

Informationsplattform dienen.

Alle weiteren Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier: https://www.sdbtransfer.de/anmeldung/

 


Geänderte Regelungen für Gefahrgut-PAkete DHL

Der Paketdienstleister DHL hat seine "Regelungen für die Beförderung von gefährlichen Stoffen und Gegenständen, Teil 2 DHL Paket national" aktualisiert. 

Alle weiteren Informationen finden Sie hier:

https://www.dhl.de/content/dam/images/pdf/dhl-infoblatt-gefahrgutregelungen-072017.pdf

 

 


Juni 2017


Bundesweite Regelung für Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen löst Länderverordungen ab (AwSV)

Alle Anlagen, in denen mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird, unterliegen der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV).

Das betrifft Besitzer privater Heizölbehälter genauso wie Betreiber von Tankstellen, Raffinerien, Galvanikanlagen oder Biogasanlagen. Die AwSV wurde Ende April im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt vollständig am 1. August 2017 in Kraft. Sie löst die bisher geltenden 16 Länderverordnungen und die Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe – VwVwS ab.

 

In der Verordnung sind die technischen Anforderungen für diese Anlagen definiert und die Pflichten der Anlagenbetreiber festgehalten. Die Stoffe und Gemische, die in einer Anlage eingesetzt, genutzt, gelagert werden, müssen in eine von drei Wassergefährdungsklassen bzw. als nicht wassergefährdend eingestuft sein. Wenn diese Einstufung nicht schon bekannt ist und vom Umweltbundesamt veröffentlicht wurde, müssen die Betreiber der Anlage diese Aufgabe übernehmen. Dazu werden Daten aus dem Gefahrstoffrecht verwendet.

Auf Basis der Wassergefährdungsklasse muss die Anlage dann in geeigneter Weise sicherheitstechnisch ausgerüstet werden.

 

Die Neufassung der AwSV stellt erstmals eindeutig klar, dass es sich bei Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs nicht um herkömmliche Lagerstätten handelt. Damit gelten Umweltauflagen aus dieser Verordnung, wie z. B. bei der Flächenversiegelung, für sie nicht.

 

Den kompletten Text der AwSV finden Sie hier: t1p.de/AWSV


Nationale Gefahrgut-Verordnungen aktualisiert

Zum Jahresbeginn wurden die internationalen Gefahrgut-Regelungen auf den neuesten Stand gebracht. Nun sind auch die nationalen Verordnungen aktualisiert worden.

 

Die „Neunte Verordnung zur Änderung gefahrgutrechtlicher Verordnungen“ bringt

  • die Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB),
  • die Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV),
  • die Gefahrgutkostenverordnung (GGKostV) und
  • die Gefahrgut-Ausnahmeverordnung (GGAV)

auf den neuesten Stand. Sie wurden am 30. 3.2017 im Bundesgesetzblatt Nr.15 bekannt gemacht (BGBl. 2017 I S. 568). Der größte Teil der Änderungen trat rückwirkend zum 1. Januar in Kraft.

 

Eine komplette Neufassung der GGVSEB hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ebenfalls im Bundesgesetzblatt (BGBl. 2017 I S. 711) veröffentlicht.

 

Mit der Änderungsverordnung wurden die Änderungen aus ADR, RID und ADN 2017, die zum 1. Januar 2017 völkerrechtlich in Kraft getreten waren, innerstaatliches Recht übernommen.


Neue gefasste Regelungen zu Fahrweg und Verlagerung

Mit der Neufassung der GGVSEB wurde Paragraph 35 "Fahrweg und Verlagerung" neu gefasst. Die neue Reglung ist folgendermaßen gegliedert:

  • § 35 Verlagerung
  • § 35a Fahrweg im Straßenverkehr
  • § 35b Gefährliche Güter, für deren Beförderung die §§ 35 und 35a gelten
  • § 35c Ausnahmen zu den §§ 35 und 35a

Der § 35 - Verlagerung legt fest, dass Güter, die in § 35 b aufgelistet werden, bei Strecken über 200 Kilometer per Bahn oder auf dem Wasserweg befördert werden müssen, falls geeignete Gleis- und Hafenanschlüsse vorhanden sind. Der Paragraph enthält weitere Regelungen für Transportstrecken über 400 km und zu den Pflichten des Beförderers.

 

Der § 35 a - Fahrweg in Straßenverkehr legt fest, dass Güter, die in § 35 b aufgelistet werden, auf Autobahnen zu befördern sind, falls sie auf der Straße befördert werden müssen. Außerdem sind weitere Bedingungen und Pflichten des Beförderers - wie die Fahrwegbestimmung - aufgeführt.

 

§ 35 b enthält die Liste der Güter und Mengengrenzen, für die diese Regelungen gelten. Betroffen sind die Gefahrklassen bzw. Unterklassen 1.1, 1.2, 1.5, 2, 3, 4.1, 4.2, 4.3, 5.1, 6.1 und 8. In § 35 c sind Bedingungen beschrieben, unter denen die Regelungen nicht gelten, z. B. die Verwendung bestimmter besonders sicherer Tanks.

 

Für § 35 hat das Bundesverkehrsministerium unterdessen eine Korrektur nachgereicht: In § 35c Abs. 2 muss es „Ausnahme Nr. 40 (S)“ anstelle von „Ausnahme Nr. 14 (S)“ heißen. Insgesamt sind die Regelungen jetzt übersichtlicher als bisher formuliert. Die bisherigen Vorgaben aus der GGVSEB 2015 können noch bis zum Jahresende genutzt werden.

 

Damit soll Anwendern vor allem bei Gefahrgütern der Klasse 1 den Übergang zum neuen Recht erleichtert werden.


Mai 2017


B2Run in Hamburg  - eska war wieder am Start

 

Für einen guten Zweck sind wir wieder mal mit dem Team von Present Perfekt gemeinsam auf einer Strecke von 5,9 km durch den Volkspark gelaufen und haben den Preis in der Kategorie für Kleine- und Mittelständische Unternehmen als „Die Fittesten“ gewonnen.

 


Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS)

Die TRGS wurde angepasst. Alle wichtigen Informationen finden Sie hier:

 

 TRGS 201, Einstufung und Kennzeichnung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/TRGS/pdf/TRGS-201.pdf?__blob=publicationFile&v=4

TRGS 220, Nationale Aspekte beim Erstellen von Sicherheitsdatenblättern

https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/TRGS/pdf/TRGS-220.pdf?__blob=publicationFile&v=2

 


März 2017


Chemikalien-Verbotsverordnung

Im BGBl. 2017 Teil I Nr. 4 wurde die Verordnung zur Neuregelung nationaler Vorschriften über das Inverkehrbringen und die Abgabe von Chemikalien veröffentlicht. Wesentliche Inhalte sind:

  • Aufgrund Anhang XVII der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 [REACH-Verordnung] werden Verbote und Beschränkungen in Anlage 1 der Chemikalien-  Verbotsverordnung (ChemVerbotsV) auf den ausschließlich national noch fortbestehenden Regelungsbedarf reduziert.
  • Die Kennzeichnungsregelungen, an denen die Abgabevorschriften der ChemVerbotsV anknüpfen, werden geändert und an die Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 [CLP-Verordnung] angepasst.
  • In die Sachkundeanforderungen der Abgabevorschriften wird ein Erfordernis zur periodischen Teilnahme an Auffrischungskursen eingeführt.
  • Auf die Einbeziehung der Verdachtsstoffe hinsichtlich Karzinogenität, Keimzellmutagenität und Reproduktionstoxizität (CMR) in die Abgabevorschriften wird zu einem großen Teil verzichtet.
  • Aufgrund der Verordnung (EU) Nr. 98/2013 über die Vermarktung und Verwendung von Ausgangsstoffen für Explosivstoffe werden die bisherigen Regelungen zu neun Sprengstoffgrundstoffen überarbeitet.
  •  Zum 01.01.2019 wird die novellierte ChemVerbotsV geändert. Die Änderungen beziehen sich auf auslaufende Übergangsregelungen für nach altem Recht gekennzeichnete Gemische sowie auf die übergangsweise fortgeführten Regelungen zu Sprengstoffgrundstoffen.
  • Die novellierte ChemVerbotsV ist am 27.01.2017 in Kraft getreten. Die Änderung der novellierten ChemVerbotsV tritt am 01.01.2019 in Kraft.

Verordnungstext


Februar 2017


Seminare

Gefahrstoff-Powertage 2017

22. - 24.11.17 in Mallorca (E)

Die „Gefahrstoff-Powertage“ ist eine mehrtägige Veranstaltung, bei denen wichtige aktuelle Entwicklungen im Gefahrstoff-Regelwerk von namhaften Referenten praxisorientiert präsentiert werden.

 http://www.hdt-essen.de/W-H050-11-702-7

 

 

Erfahrungsaustausch: 7. Essener Gefahrstofftage

17.-18.05.2017

Hier der direkte Link:  http://www.hdt-essen.de/W-H050-05-569-7

 

 

Efficiency in the Chemical Supply Chain

BDI webinar on SDScom and data exchange

6. APRIL 2017, 10:00 AM – 12.00 PM

Download
2017-04-06 Webinar - Programm_BDI.pdf
Adobe Acrobat Dokument 27.2 KB

eska Ladungs-App wurde aktualisiert

eska Ladungs-App wurde aktualisiert.
Mit Hilfe dieser aktuellen Applikation können Sie rasch prüfen, ob für Ihre Gefahrgüter Zusammenladeverbote bestehen.
Einfach mit dem iPhone oder dem Android Smartphone den QR-Code scannen


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GVSEB und weitere Verordnungen überarbeitet

Mit der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB) werden die internationalen Vorschriften für Gefahrguttransporte ADR/RID/ADN in deutsches Recht überführt.

Mit der Bundesrats-Drucksache 52/17 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat dem Bundesrat die „Neunte Verordnung zur Änderung gefahrgutrechtlicher Verordnungen“ vorgelegt. Die Änderungsverordnung bringt neben der GGVSEB auch die Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV), die Gefahrgutkostenverordnung (GGKostV) und die Gefahrgut-Ausnahmeverordnung (GGAV) auf den neuesten Stand.

Ende Februar soll die Änderungsverordnung im Verkehrsausschuss des Bundesrates diskutiert werden. Der Bundesrat soll den Entwurf voraussichtlich am 10. März verabschieden. Die Drucksache finden Sie hier: t1p.de/GGVSEB-Drucksache

 


Fragen für Gefahrgutbeauftragten-Prüfung aktualisiert

Zum Jahresbeginn hat die Deutschen Industrie- und Handelskammertag den Fragenfundus für die Prüfung der Gefahrgutbeauftragten in aktueller Fassung vorgelegt. Aus diesem 167-seitigen Fragenkatalog werden die Fragebögen für die Prüfung zusammengestellt.

Die Überarbeitung war wegen der Vorschriftenänderungen zum 1. Januar 2017 erforderlich geworden.

Den kompletten Fragenkatalog finden Sie hier: t1p.de/gb-fragen

 


Vier neue Stoffe als besonders besorgniserregend eingestuft

Die Europäische Chemikalienagentur ECHA hat im Januar vier neue Stoffe in die sogenannte Kandidatenliste (echa.europa.eu/candidate-list-table) der besonders besorgniserregenden Stoffe aufgenommen:

- Bisphenol A (4,4'-isopropylidenediphenol)

- Nonadecafluorodecansäure (PFDA) und ihre Natrium- und Ammonium-Salze

- 4-Heptylphenol, verzweigt und linear (4-HPbl)

- p-(1,1-dimethylpropyl)phenol

 

Damit stehen Informationen über die Eigenschaften und Hauptverwendungen zur Verfügung. Firmen, die diese Stoffe oder Gemische bzw. Erzeugnisse damit herstellen oder importieren, sind jetzt gefordert. Sie müssen in innerhalb von sechs Monaten, die ECHA informieren, wenn

- der Stoff in diesen Erzeugnissen in Mengen von über einer Tonne pro Hersteller oder Importeur pro Jahr und

- in einer Konzentration von über 0,1 Massenprozent enthalten ist.

 

Die Meldung ist nicht erforderlich, wenn der Stoff bereits für die Verwendung registriert ist oder wenn eine Exposition ausgeschlossen werden kann. Auf der ECHA-Website gibt es ein Formular zu Anmeldung von Stoffen in Erzeugnissen sowie Datensätze zur Einreichung der Anmeldungen per REACH-IT.

 


Anwendungs-Matrix zur sicheren Personenerkennung entwickelt

Immer häufiger arbeiten Menschen und Roboter zusammen. Wichtig für die Sicherheit der Mitarbeiter ist dabei eine und sichere Personenerkennung mit Sensorsystemen und Messverfahren. Ein Expertenteam der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat dazu die Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren untersucht und daraus eine Anwendungs-Matrix entwickelt. Sie hilft, für unterschiedliche Einsatzgebiete – Industrieroboter, Automaten und Handling-Systeme, Flurförderzeuge, Fahrzeuge und Verkehrsmitte – die geeigneten Verfahren auszuwählen.

Hier finden Sie die Matrix: t1p.de/Mensch-Maschine-Matrix

Und hier den kompletten Forschungsbericht: t1p.de/Mensch-Maschine-Interaktion

 


Januar 2017


Liebe Kunden und Geschäftspartner,

 

wir wünschen ihnen ein frohes, erfolgreiches und aufregendes neues Jahr 2017.

Für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns ganz herzlich. Gerne

stehen wir Ihnen auch in diesem Jahr wieder mit Rat und Tat zur Verfügung.

 


Weniger Unfälle, mehr Verdachtsanzeigen für Berufskrankheiten

Die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland sinkt: Mit rund 945.000 Unfällen stabilisierte sie auch 2015 unterhalb der Millionengrenze. Dabei kommen auf 1.000 Vollarbeiter rund 23 Unfälle. Das geht aus dem Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2015“ hervor, den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) kürzlich veröffentlichte.

 

Um 8,8 Prozent zugenommen haben jedoch die Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit. Auch die Zahl anerkannter Berufskrankheiten ist 2015 um 6,3 Prozent gestiegen. Die BaAua führt diesen Anstieg darauf zurück. Dass neue Krankheitsbilder in die Berufskrankheiten-Verordnung aufgenommen wurden.

 


ADSp 2017: Verlader und Spediteure sind einig

Für über ein Jahr – seit Herbst 2015 – waren die vertraglichen Verhältnisse zwischen Verladern und Spediteuren unklar, da sich die Verbände beider Seiten nicht auf ein gemeinsames Regelwerk einigen konnten. Jetzt gibt es als Nachfolger der alten ADSp 2003 die neuen Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2017 (ADSp 2017). Die Verbände empfehlen, die ADSp 2017 anzuwenden. Sie finden diese unter anderem auf der Website des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes unter dem Kurzlink t1p.de/ADSp2017