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"Keine Zeit, ich kann mich doch nicht um alles kümmern. Mein Schreibtisch biegt sich, mein Outlook läuft über." Das sind typische Unternehmerantworten – nicht nur wenn es um Gefahrgut geht. Doch weil sie es gewohnt sind, Verantwortung für vieles zu tragen, bleibt bei den Unternehmern ein ungutes Gefühl zurück: Ist man womöglich für etwas verantwortlich und weiß es gar nicht? Die Gefahrgutexperten von eska lichten den Dschungel.
Gefahrgutinventur
Wir starten immer mit der Bestandsaufnahme. Denn nur wenn die folgenden Fragen beantwortet sind, lässt sich der Dschungel lichten und für Sie ein rechtskonformes und praktikables Gefahrstoffmanagement aufbauen. mehr...
Zu den Fragen:
1. Welche Gefahrgüter gibt es im Unternehmen?
2. In welche Gefahrklassen gehören sie?
3. Welche Verkehrsträger nutzt das Unternehmen?
4. Können Erleichterungen in Anspruch genommen werden, weil Gefahrgut nur in kleinen
(begrenzten) Mengen versendet wird?
5. Sind Mitarbeiter schon gefahrgutrechtlich geschult?
6. Gibt es gefahrgutrechtliche Besonderheiten?
7. Welche gefahrgutrelevanten Verantwortlichkeiten hat das Unternehmen?
8. Muss ein Gefahrgutbeauftragter bestellt werden?
Verantwortlichkeiten
In keinem anderen Rechtsbereich gibt es so schnell und so viele Bußgelder wie beim Gefahrgut. Daher ist eine klare Definition und Zuordnung der Verantwortlichkeiten unerlässlich. mehr...
Die Säulen einer rechtssicheren Gefahrgutorganisation sind die "Beauftragten Personen".
Beauftragte Personen sind solche Personen, die im Auftrag des Unternehmers oder Inhabers eines Betriebs in eigener Verantwortung deren Pflichten nach den Gefahrgutvorschriften zu erfüllen haben. Soweit die Definition gemäß § 1a GbV – Begriffsbestimmungen. Dazu gehört auch die Definition der beauftragten Personen gemäß § 9 OWiG – Handeln für einen anderen.
Schnell ist klar, in einer rechtssicheren Organisation können nur "Leiter" zu beauftragten Personen bestellt werden.
Hier ein typisches Organigramm eines mittelständischen Betriebes:
Aber auch die einzelnen Mitarbeiter, wenn sie denn mit Gefahrgut zu tun haben oder Gefahrgut-Kollegen vertreten sollen, müssen wissen, wofür sie verantwortlich sind.
"Alle an der Beförderung beteiligten Personen müssen ihre Pflichten und Verantwortlichkeiten nach den Gefahrgutvorschriften kennen und erfüllen."
Dieser Personenkreis braucht nicht bestellt zu werden, er muss aber die notwendigen Kenntnisse über die maßgebenden gefahrgutrechtlichen Vorschriften besitzen. Dieses Wissen wird durch Schulungen vermittelt. Natürlich müssen diese Schulungen nachgewiesen werden, daher an die Bescheinigungen denken. Das Original erhält der Teilnehmer und die Kopie wandert in die Personalabteilung. Diese Schulungsverpflichtung besteht immer, auch wenn kein Gefahrgutbeauftragter erforderlich ist.
Eine kleine Auswahl, welche Adressaten es gibt,:
- Auftraggeber des Absenders
- Absender
- Beförderer
- Halter
- Fahrzeugführer
- Beteiligter im Straßenverkehr
- Eisenbahninfrastrukturunternehmer
- Bahnreisender
Es ist auch viel im Detail geregelt, so muss der Absender u.a.
- das Gefahrgut erkennen und klassifizieren,
- auf das Gefahrgut hinweisen,
- das Beförderungspapier mit allen Inhaltsangaben bereitstellen,
- beim Versand von begrenzten Mengen die Bruttomasse übermitteln.
Intern oder extern, das ist hier die Frage!
"Outsourcing" ist in aller Munde, denn es gilt Kosten zu sparen – oftmals koste es, was es wolle. Gerade für die häufig ungeliebte Position des Gefahrgutbeauftragten bietet sich eine Outsourcing-Lösung an. Doch es gibt Vor- und Nachteile für beide Lösungen.
Interner Gefahrgutbeauftragter
| Vorteile |
Nachteile |
Der interne GB ist in das Unternehmen eingebunden, er bekommt alle unternehmensspezifischen Neuerungen zeitnah mit.
Oft ist er bereits im Unternehmen angestellt und kann die Aufgaben des GB zusätzlich übernehmen.
Es entstehen keine neuen Kosten. |
Oft gilt der Prophet im eigenen Haus nichts. Mit diesem Satz sind die Nachteile fast schon beschrieben. Besonders wenn geschult werden muss, wird diese Erkenntnis immer wieder bestätigt.
Natürlich kostet der interne GB das Unternehmen auch Geld, denn er muss Zeit für die Erfüllung seiner Aufgaben aufwenden.
Die Anschaffung von Literatur, die Fachzeitschriften und ggf. die Software kosten Geld.
Manche Verfahren dauern beim internen GB länger als bei einem externen, da er sich oft "nebenbei" in die Themen einarbeiten muss.
Ein wichtiger Punkt: Wie ist die Urlaubsvertretung geregelt? |
Externer Gefahrgutbeauftragter
| Vorteile |
Nachteile |
Das Unternehmen kauft sich einen Gefahrgutspezialisten ein und kann dessen Know-how und Erfahrungen nutzen. Der externe GB kennt viele Unternehmen und kann so den Gefahrgutprozess optimal gestalten.
Es entstehen keine Kosten für Literatur, Fachzeitschriften und ggf. die Software. |
Er ist nicht direkt in das Unternehmen eingebunden und erhält daher wichtige Informationen oft verspätet, manchmal auch gar nicht.
Er verursacht zusätzliche Kosten. |
Ob in- oder extern ist abhängig von der Betriebsgröße und von dem Stellenwert, die Gefahrgutbeförderung im Unternehmen hat.
So wird beispielsweise ein Automobilkonzern mindestens einen, wahrscheinlich sogar mehrere interne GBs beschäftigen. Hier ist ein immer präsenter Ansprechpartner gefragt, der auch in vertraulichen Fragen gehört werden muss. Außerdem zählen zu seinen Aufgaben auch die Vertretung der Unternehmensinteressen bei Behörden und Verbänden. Das kann ein externer GB kaum glaubwürdig leisten.
Andererseits ist etwa ein kleiner Chemiehändler mit einer externen Lösung besser bedient. Viele Aufgaben treten hier nur gelegentlich auf, so dass es sich nicht lohnt, einen Mitarbeiter damit zu beschäftigen, kontinuierlich die Vorschriftenentwicklung zu verfolgen.
Natürlich gibt es auch einen Mittelweg: der interne GB, der durch einen externen Gefahrgutberater unterstützt wird. Sind in diesem Modell die Schnittstellen klar definiert und die Aufgaben konkret verteilt, dann hat dieses Zweigestirn viele Vorteile, für das Unternehmen und auch für den internen GB. Es lässt sich sogar eine Urlaubs- und Krankheitsvertretung organisieren.
Die Gefahrgutprofis von eska stehen für alle Lösungen bereit.
Lösungen
Die Gefahrgutorganisation unterstützen – das macht eska. mehr...
Das kann die Entwicklung eines spezifischen Gefahrgut-Beförderungspapieres für ein Unternehmen, angedockt an die Auftragsabwicklung, sein. Aber auch der Einsatz der Standardlösung Dangeroo hat schon vielen Unternehmen geholfen und die Gefahrgutabwicklung vereinfacht und rechtssicher gestaltet.
Gern senden wir Ihnen auch ein Exemplar zu.
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Wenn Sie nach Lösungen suchen, dann sind Sie bei eska richtig.
Durch die Kombination von eigenen Entwicklern, die nicht nur programmieren können, sondern auch Experten auf ihrem Fachgebiet sind. Mit Dienstleistungen, die Ihnen immer da helfen, wo es nicht mehr weitergeht.
Gefahrgut- und Gefahrstoffmanagement aus einem Guss sind unsere Spezialität. Und unsere große Leidenschaft.
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